Besser präsentieren – das lernt man bei einem Philipp Poisel Konzert

Gut zu präsentieren ist eine Schlüsselqualifikation im täglichen Geschäft. Eine einfache und wirklich billige Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen und Informationen wirklich so aufzubereiten, dass Sie beim Publikum hängen bleiben.

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Kürzlich hatte ich das Vergnügen, einen wirklich guten Präsentator live auf der Bühne zu sehen und das war Philipp Poisel. Wie aber unterscheidet sich die Art und Weise, wie Philipp Poisel seine Lieder präsentiert im Vergleich zu anderen Präsentatoren?

Connect

Ein wirklich wichtiges Instrument einer guten Präsentation ist das Herstellen einer Verbindung mit dem Publikum. Dies gilt insbesondere für Konzerte, ist aber auch für jegliche Art von Präsentation unerlässlich.

Welche Möglichkeiten gibt es hierfür?

Stories und Geschichten

Philipp erzählt zwischen den Liedern gerne persönliche Geschichten aus seinem Leben. Das hilft dem Publikum, sich mit ihm zu identifizieren, ihn besser kennenzulernen. Beispielsweise erzählt Phillipp minutenlang vor “Im Garten von Gettis” von seinem Urlaub auf der französchen Insel Île d’Yeu, von dem das Lied schlussendlich auch handelt.

Oder er erzählt vor “Wo fängt Dein Himmel an” von einer Freundin in Schweden, wie oft er dort hingefahren ist und wie schön es ist, den ganzen Tag Nacht oder die ganze Nacht Tag zu haben.

Ein sehr schönes Beispiel für die Art von Geschichten wie Philipp sie erzählt auf der Bühne sind in diesem Video zu finden.

Emotionen

Philipp scheut sich nicht Emotionen zu zeigen. Vor allem beim Vorstellen seiner Band zeigt sich das ganz deutlich und man sieht, wie stolz er ist, mit dieser Band unterwegs zu sein.

Auch am Ende der Show bedankt sich Philipp tausendfach, und man ist geneigt, es ihm abzunehmen, dass es wirklich so gemeint ist.

Emotionen auf der Bühne sind ein ganz essentieller Bestandteil einer Präsentation. Man sollte sich nicht scheuen, Emotionen mit einzubauen.

Spaß und Begeisterung

Man sieht, dass jeder auf der Bühne wirklich Spaß hat. Es ist völlig ungezwungen. Ein spassiger Abend.

Was ich öfter höre ist “Schön, wie ungezwungen Du das rüberbringst” oder “Man merkt, dass Du wirklich überzeugt von dem Thema bist“.

Begeisterung ist ansteckend, und je begeisterter jemand von einer Präsentation ist, desto mehr wird davon hängenbleiben.

“Its not important what you tell, it´s what the People remember”

Und Begeisterung ist einer der Schlüssel hierzu.

Leave with a Bang

Es ist wichtig, am Ende einer Präsentation nicht einfach “Danke..” zu sagen und zu verschwinden. Was am Ende passiert ist das, was später am ehesten mit der Präsentation in Verbindung gebracht wird.

Philipp Poisel dreht bei der zweiten Zugabe nochmal richtig auf. Max Herre (mit dem wirklich keiner gerechnet hat) kommt auf die Bühne für “Wolke 7″, maskierte Menschen mit Feuerkerzen und viel viel Energie machen das Ende einer gelungenen Show nochmal spannend.

Das Ende sollte immer Elemente beinhalten, an die man sich erinnert. Dies kann beispielsweise eine kleine Geschichte sein, ein visueller Effekt? Oft reicht auch eine besondere Folie die den Inhalt der Präsentation noch einmal in einem anderen Licht zeigt. Es lohnt sich jedenfalls, sich über das Ende einer Präsentation Gedanken zu machen.

Beziehe das Publikum mit ein

“People like to be important”. Das wird klar, sobald Max Herre auf die Bühne kommt und sofort anfängt, das Publikum mit einzubeziehen – Hände gehen nach oben und jeder macht mit. Niemand lernt nur durch zuschauen, sondern am besten lernen Menschen, indem sie zuhören, aktiv werden und mitmachen.

Dies kann in einer Präsentation durch offene Fragen geschehen, Gruppenarbeiten, interaktive Diskussionen etc. Hauptsache, das Publikum wird mit einbezogen.

Achtung – alle in diesem Artikel verwendeten Links sind öffentlich zugängliche Informationen über Philipp Poisel. Ich übernehme keinerlei Verantwortung für deren Inhalte, auf die hier lediglich verlinkt wird.

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